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2. Deutscher Schlauchlinertag in Würzburg

Einsatzbereiche / Art der Ausschreibung / Qualitätssicherung / Auswahl der Bieter / Fallbeispiele
18. März 2004 in Würzburg
Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte hat sich die Schlauchlining-Technologie zur wichtigsten Verfahrensfamilie der grabenlosen Kanalsanierung entwickelt. Sie gehört zur Gruppe der „Renovierungsverfahren“ und wird überwiegend zur Sanierung von schadhaften Freispiegelleitungen eingesetzt. Das Besondere dieser Technologie ist ein flexibles harzimprägniertes Trägermaterial (Schlauch), das nach seinem Einbau in die schadhafte Leitung durch unterschiedliche Techniken zu einem neuen Rohr-im-Rohr ausgehärtet wird. Dieses Kunststoffrohr verleiht der sanierten Leitung eine neue Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten. Keine Sanierungstechnik kommt dem Ideal des völligen Verzichts auf Erdarbeiten näher und wohl kaum eine andere hat sich in der Praxis derart erfolgreich etabliert. Dokumentiert wird dieser Erfolg nicht nur durch die weltweit zehntausende Kilometer per Schlauchlining sanierter Leitungen und Kanäle, sondern auch durch die verfahrens- und materialtechnische Vielfalt dieser Technik.

Ein zunehmend breiteres Angebot macht aber erfahrungsgemäß die Auswahl nicht einfacher; vielmehr wird es für Netzbetreiber und Planer immer wichtiger, Ihre Kenntnisse auf dem neuesten Stand zu halten. Nur so können Sie in jedem Einzelfall die richtige Entscheidung zum Wann, zum Wie und zum Womit einer Schlauchlinig-Sanierung treffen. Ein Forum für Erfahrungsaustausch und die Vermittlung des jeweils neuesten Standes der Schlauchlining-Technik zu schaffen – das ist die Grundidee des Deutschen Schlauchlinertages, der von Firmen die annähernd 85% des deutschsprachigen Marktes belegen, unterstützt wird.

Der 2. Deutsche Schlauchlinertag soll viele Hauptthemen rund um diese Technikfamilie beantworten. Zunächst sollen die Grundsatzfragen, welche Schäden man mit Linern beheben kann und welche nicht, sowie, was ein Schlauchliner in der Praxis leisten kann und wo er an seine Grenzen stößt, beantwortet werden. Da nicht jeder eingebaute Liner ein Erfolg ist, soll des Weiteren eine Frage, die von zentraler Bedeutung ist, geklärt werden: wie kann Qualität von der Planung bis zur Kontrolle des Endproduktes konsequent sichergestellt werden? Auch auf die Frage „wie wähle ich den richtigen Bieter aus?“, was eine ständige Herausforderung für den Auftraggeber in der Praxis ist, wird es in Würzburg ebenfalls nützliche Hinweise geben. Abgerundet wird das Programm durch eine Präsentation interessanter Praxisfälle des Schlauchlining.

Die Veranstaltung wird durch eine fachbezogene Ausstellung begleitet, so dass auch die Möglichkeit einer direkten Kontaktaufnahme mit einigen der führenden Anbieter des Schlauchliningmarktes gegeben ist.